aktualisiert07.01.2009












Gynäkologie: PCO-Syndrom:

Neue Möglichkeiten der Therapie des Polyzystischen Ovar-Syndroms

Das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS) ist eine der häufigsten hormonellen Störungen der Frau. Es kommt bei bis zu 10% der Frauen bis 45 Jahre vor.

Das PCOS macht sich durch unregelmäßige Monatsblutungen, vermehrte Körperbehaarung, Akne oder auch Haarausfall bemerkbar. Bei der Ultraschalluntersuchung stellt sich der Eierstock mit vielen randständigen Zysten dar. Häufig besteht auch ein Übergewicht, aber das PCOS kann auch bei normalgewichtigen Frauen auftreten. Das Auftreten der Symptome ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Einzelne Symptome werden häufig nicht im Zusammenhang mit einem PCOS gedeutet. Das PCOS ist oft die Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit.

Diagnose:
  • Vorgeschichte der Patientin

  • Gynäkologische Untersuchung

  • Vaginale Ultraschalluntersuchung

  • Hormonbestimmung

  • Insulinresistenz-Testung

  • Schilddrüsenuntersuchung

Von mehreren Behandlungsmöglichkeiten sind in letzter Zeit zwei Therapieansätze hinzugekommen:

  • Behandlung der Insulinresistenz mit Metformin

  • Operative Behandlung des Eierstocks mit Laser oder Strom um kleine Löcher in die Rinde des Eierstocks zu machen (Ovarielles Drilling)

Webseite des Selbsthilfevereins PCOS

Auf der Internetseite der PCOS-Selbsthilfe Deutschland e.V. finden Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) Informationen, Unterstützung und Beratung sowie die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Betroffenen.

Dazu gehört zum einen die Aufklärung über das Krankheitsbild: Die Webseite bietet ein umfangreiches Informationsangebot, das nach Stichworten sortiert oder anhand häufig gestellter Fragen abgerufen und auch in Form von Broschüren bestellt werden kann.

Zum anderen stehen neben einer telefonischen Beratung, die zweimal pro Woche erreichbar ist, rund um die Uhr eine Online-Beratung sowie ein Forum für den Austausch von Betroffenen zur Verfügung. In der Rubrik "Aktuelles" kann sich die Besucherin der Homepage über neu erschienene Patienten- und Fachliteratur sowie bundesweite und regionale Treffen und Termine informieren.

Nach dem Motto "Gemeinsamkeit und Solidarität stärken" fördert der Verein außerdem die Neugründung und Vernetzung lokaler Selbsthilfegruppen. Für Nicht-Muttersprachler lohnt sich zudem ein Blick auf die Linksammlung: Hier finden sich Hinweise auf weitere, auch englisch- und spanischsprachige Informations- und Beratungsangebote im Netz.

Quelle: Nach Informationen von www.pcos-selbsthilfe.org, November 2008


http://www.pcos-selbsthilfe.org